Unsere Tiere auf dem Basilishof
Unsere Tiere sind das Herzstück des Basilishofs. Jede Tierart erfüllt eine wichtige Aufgabe – von der Landschaftspflege über die ökologische Weidewirtschaft bis hin zur nachhaltigen Direktvermarktung.
Wir halten unsere Tiere mit großer Wertschätzung, viel Erfahrung und einem tiefen Verständnis für ihre Bedürfnisse. Artgerechte Haltung, Freiland, robuste Rassen und ein respektvoller Umgang stehen bei uns an erster Stelle.
Schafe & Ziegen
Mit Schafen hat unsere Reise begonnen. Als ausgebildete Winzer wurden wir auf eine Schafrasse aufmerksam, die speziell während der gesamten Wachstumsperiode im Weinberg eingesetzt werden kann. Das Thema faszinierte uns so sehr, dass wir kurze Zeit später die ersten drei Southdown‑Schafe kauften.
Eines führte zum anderen – und schließlich zum Basilishof, auf dem heute mehr als 40 Mutterschafe und Zwergziegen leben – unsere fleißigen Landschaftspfleger:innen.
Unsere bunte Gruppe besteht aus mehreren Rassen:
- Southdown
- Shropshire
- Coburger Fuchsschafe
- Ouessantschafe
- Zwergziegen
Diese Tiere leisten wertvolle Arbeit in der Landschaftspflege und tragen zur Biodiversität rund um den Hof bei. Zudem bieten sie bei unseren pädagogischen Angeboten wertvolle Erfahrungen für die Kinder.



Unsere Belted Galloways
Unsere Kühe
Besonders auffällig sind unsere Belted Galloways: Mit ihrem markanten weißen Gürtel um den Bauch fallen sie sofort ins Auge.
Wir haben uns bewusst für diese robuste Rinderrasse entschieden. Durch die intensive Beweidung rund um den Hof mit unseren Schafen und Ziegen entsteht ein hoher Parasitendruck.
Durch den Weidewechsel zwischen Kühen und Schafen kann der Wurmdruck deutlich reduziert werden – ganz ohne übermäßigen Einsatz chemischer Wurmkuren.
Warum Belted Galloways?
- extrem robust
- genügsam
- zweischichtiges Fell (Unterwolle + Deckhaar)
- ideal für Freilandhaltung
Unsere Mangalitza Wollschweine
Schweine
Schweine waren die zweite Tierart, die auf dem Basilishof Einzug hielt. Wir entschieden uns bewusst für eine besondere und heute selten gewordene Rasse: das Mangalitza Schwein.
Das Mangalitza, auch „Wollschwein“ genannt, stammt ursprünglich aus Ungarn und gehört zu den ältesten reinrassigen europäischen Schweinerassen.
Sein charakteristisches, lockiges Borstenkleid schützt die Tiere zuverlässig vor Kälte wie auch vor Hitze und macht sie außergewöhnlich widerstandsfähig.
Die Ferkel erinnern mit ihren hellen Streifen stark an Wildschweinfrischlinge – kein Zufall, denn Mangalitzas gelten als eine der ursprünglichsten Hausschweinrassen Europas. Den Kinder ermöglichen sie immer wieder eine tolle Tiererfahrung, wenn wir durch Grunzlaute mit ihnen in Kontakt gehen
Warum wir Mangalitzas halten:
- kaum züchterische Überformung → ursprüngliche Robustheit
- stressresistent
- widerstandsfähig gegen Krankheiten
- perfekt für Freilandhaltung
- hervorragende Futterverwerter
- nachhaltige Fütterung (Kartoffeln, Gemüse, Obst, Futterreste)
Mangalitzas wachsen langsamer und natürlicher. Ihr Fleisch ist:
- dunkler
- stärker marmoriert
- außergewöhnlich hochwertig
- aromatisch und saftig
Kunterbuntes Federvieh
Die Vielfalt des Basilishofs zeigt sich besonders in unserem gemischten Federvieh. Wir halten eine Vielzahl verschiedener Hühnerrassen:
Unsere bunte Hühner-Gruppe besteht aus mehreren Rassen:
- Vorwerkhühner
- Bielefelder Kennhühner
- Schwedische Blumenhühner
- Wyandotten
- Marans
- Brakel
- Mooshühner
Ihre Eier sind so bunt wie die Tiere selbst – grün, braun, groß, klein, jedes Ei ein Unikat.





Betty & Cesar & Frieda
Unsere Hunde
Unsere Herdenschutzhunde Betty und Cesar sind Pastore Maremmano Abruzzese – eine italienische Rasse, die über Jahrhunderte gelernt hat, selbstständig zu schützen.
Herdenschutzhunde:
- handeln eigenständig
- bewachen Tag und Nacht
- schützen zuverlässig vor Raubtieren
- reagieren auf Unbekanntes mit Wachsamkeit und Bellen
- bringen Ruhe in die Herde
Mit der Schafhaltung kam auch das Thema Wolf. Die Wolfspopulation steigt, und damit unsere Verantwortung.Ein Wolfsangriff hinterlässt tiefe Spuren – körperlich und psychisch. Deshalb wollten wir eine Herdenschutzmaßnahme, die zu uns passt. Zäune allein reichen nicht. Zu hohe Zäune können im Ernstfall sogar gefährlich werden, wenn Schafe nicht fliehen können. 2021 kam Betty zu uns, 2022 Cesar. Beide stammen aus Arbeitslinien – ihre Vorfahren arbeiteten seit Generationen in Schafherden. Ein Einsatz außerhalb des Hofes zeigte uns: Herdenschutz funktioniert nur mit Akzeptanz der Umgebung. Heute schützen Betty und Cesar zuverlässig unsere Schafe, Ziegen und manchmal sogar die Hühnerschar. Hier kannst du mehr über unsere Erfahrungen lesen.
Unsere Hütehündin Frieda:
Noch in Ausbildung, aber schon sehr fleißig und hilfreich beim Umtreiben unserer Schafherden. Sie ist unser „verlängerter Arm“ und agiert auf Grund unserer Pfiffe und Zeichen, um die Herde zusammenzuhalten.
Häufige Fragen (FAQ)
Welche Tiere leben auf dem Basilishof?
Schafe, Ziegen, Belted Galloway Rinder, Mangalitza Schweine, Hühner, Enten, Gänse, Katzen und Herdenschutz- und Hütehunde.
Warum haltet ihr so viele verschiedene Rassen?
Weil jede Rasse eine Aufgabe erfüllt – Landschaftspflege, Biodiversität, Fleischqualität, Eierproduktion oder Herdenschutz.
Sind die Tiere ganzjährig draußen?
Ja, wir haben robuste Rassen die für die Freilandhaltung geeignet sind – lediglich in der Lammzeit sind die Muttertiere zur Ablammung und kurz danach in unserem Stall
Kann man die Tiere besuchen?
Ja, im Rahmen von Angeboten, Programmen oder nach Absprache. Wir haben keinen Hofaden und können auch nicht spontan besucht werden.








